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Klima & Umwelt

Eine lebenswerte Umwelt und erneuerbare Energie für alle.

Wir wollen

Wir wollen eine Schweiz, die ihre natürlichen Lebensgrundlagen schützt und auf erneuerbare Energie setzt: Erdwärme und Sonne statt Öl und Gas, sauberes Wasser, intakte Biodiversität und Schutz vor schädlichen Chemikalien. Im Parlament bringt die Linke dafür konkrete Schritte ein – von der Förderung der Geothermie bis zum Verbot von PFAS in Kinderspielzeug.

Die Rechte blockiert

Die bürgerliche Mehrheit bremst, wo sie kann – und lockert dort, wo Schutz nötig wäre: Pflanzenschutzmittel werden aus der EU weitgehend ungeprüft übernommen, geschützte Wölfe sollen pauschal abgeschossen werden, mehr Energieeffizienz wird ausgebremst. Den Preis zahlen Gewässer, Böden und Artenvielfalt – und am Ende wir alle.

23.2003MotionNationalratAus dem linken Programmabgelehnt19.06.2026

Subventionen für statt gegen den Erhalt der Biodiversität

122 Ja DafürDagegen 76 Nein

Der Nationalrat lehnte den Vorstoss ab und gab ihm keine Folge: die Mehrheit setzte sich mit 122 zu 76 Stimmen durch – SP, Grüne und GLP dafür, die bürgerliche Mehrheit aus Mitte, FDP und SVP dagegen.

  • SP
  • Grüne
  • GLP
  • Die Mitte
  • FDP
  • SVP
Dafür
  • SP
  • Grüne
  • GLP
Dagegen
  • Die Mitte
  • FDP
  • SVP

122 Ja · 76 Nein · 1 Enth. · Nationalrat

Worum es geht

Der Vorstoss verlangt, dass öffentliche Subventionen den Erhalt der Biodiversität fördern, statt ihn zu untergraben. Heute fliesst staatliches Geld teils in Tätigkeiten, die der Artenvielfalt schaden; der Vorstoss will diese schädlichen Anreize abbauen.

Warum wir das wollen

Es ist widersinnig, mit Steuergeld zugleich die Natur zu schützen und zu zerstören. Wir wollen, dass Subventionen die Lebensgrundlagen sichern – intakte Böden, sauberes Wasser, bestäubende Insekten. Wer diese Fehlanreize stehen lässt, schiebt die Kosten auf kommende Generationen.

Quelle: Geschäft 23.2003, parlament.ch (Abstimmung 36532, 19.06.2026)

24.080VolksinitiativebeideAus dem linken Programmabgelehnt19.06.2026

«Für eine Einschränkung von Feuerwerk». Volksinitiative

Nationalrat

131 Ja DafürDagegen 50 Nein

Beide Räte empfehlen die Initiative zur Ablehnung – der Nationalrat mit 131 zu 50 Stimmen, der Ständerat mit 40 zu 3: die bürgerliche Mehrheit dagegen, die Grünen und Teile der SP für das Anliegen.

  • SP
  • Grüne
  • GLP
  • Die Mitte
  • FDP
  • SVP
Dafür
  • SP
  • Grüne
Dagegen
  • GLP
  • Die Mitte
  • FDP
  • SVP

131 Ja · 50 Nein · 18 Enth. · Nationalrat

Ständerat

40 Ja DafürDagegen 3 Nein
    • SP
    • GLP
    • Die Mitte
    • FDP
    • SVP
    Dafür
      Dagegen
      • SP
      • GLP
      • Die Mitte
      • FDP
      • SVP
      Enthalten / gemischt
      • Grüne
      Enthalten / gemischt
      • Grüne

      40 Ja · 3 Nein · 1 Enth. · Ständerat

      Worum es geht

      Die Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» will privates Feuerwerk mit lautem Knall stark begrenzen. Parlament und Bundesrat empfehlen, die Initiative abzulehnen; über diese Empfehlung wurde hier abgestimmt.

      Warum wir das wollen

      Lärmiges Feuerwerk belastet Tiere, Menschen mit Lärmempfindlichkeit und die Luftqualität. Wir wollen das Anliegen ernst nehmen, statt es pauschal vom Tisch zu wischen – ein massvoller Schutz von Mensch, Tier und Umwelt ist möglich, ohne das Brauchtum ganz zu verbieten.

      Quelle: Geschäft 24.080, parlament.ch (Abstimmung 36541, 19.06.2026)

      25.068VolksinitiativebeideAus dem linken Programmabgelehnt19.06.2026

      «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen)» Volksinitiative und indirekter Gegenentwurf

      Nationalrat

      126 Ja DafürDagegen 70 Nein

      National- und Ständerat empfahlen die Initiative zur Ablehnung – der Nationalrat mit 126 zu 70, der Ständerat mit 32 zu 10 Stimmen: SP, Grüne, GLP, Mitte und FDP dafür, allein die SVP dagegen.

      • SP
      • Grüne
      • GLP
      • Die Mitte
      • FDP
      • SVP
      Dafür
      • SP
      • Grüne
      • GLP
      • Die Mitte
      • FDP
      Dagegen
      • SVP

      126 Ja · 70 Nein · 3 Enth. · Nationalrat

      Ständerat

      32 Ja DafürDagegen 10 Nein
      • SP
      • Grüne
      • GLP
      • Die Mitte
      • FDP
      • SVP
      Dafür
      • SP
      • Grüne
      • GLP
      • Die Mitte
      • FDP
      Dagegen
      • SVP

      32 Ja · 10 Nein · 2 Enth. · Ständerat

      Worum es geht

      In der Schlussabstimmung ging es um den Bundesbeschluss zur Volksinitiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen)», die das Verbot neuer Atomkraftwerke aufheben will. Das Parlament empfiehlt die Initiative zur Ablehnung und stellt ihr einen indirekten Gegenvorschlag gegenüber.

      Warum wir das wollen

      Wir wollen die Stromversorgung sichern, indem wir den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben – nicht mit dem teuren und langsamen Versprechen neuer Atomkraftwerke, die frühestens in Jahrzehnten Strom liefern würden. Die Initiative lenkt davon ab; darum tragen wir die Empfehlung zur Ablehnung mit.

      Quelle: Geschäft 25.068, parlament.ch (Abstimmung 36548, 19.06.2026)

      25.440Parlamentarische InitiativebeideAus dem linken Programmangenommen19.06.2026

      Abgeltungen für PFAS-Sanierungen rückwirkend zulassen

      Nationalrat

      199 Ja DafürDagegen 0 Nein

      Beide Räte nahmen die Vorlage einstimmig an – der Nationalrat mit 199 zu 0 Stimmen, der Ständerat mit 44 zu 0: alle Fraktionen dafür.

      • SP
      • Grüne
      • GLP
      • Die Mitte
      • FDP
      • SVP
        Dafür
        • SP
        • Grüne
        • GLP
        • Die Mitte
        • FDP
        • SVP
        Dagegen

          199 Ja · 0 Nein · 0 Enth. · Nationalrat

          Ständerat

          44 Ja DafürDagegen 0 Nein
          • SP
          • Grüne
          • GLP
          • Die Mitte
          • FDP
          • SVP
            Dafür
            • SP
            • Grüne
            • GLP
            • Die Mitte
            • FDP
            • SVP
            Dagegen

              44 Ja · 0 Nein · 0 Enth. · Ständerat

              Worum es geht

              Die parlamentarische Initiative ändert das Umweltschutzgesetz so, dass der Bund Beiträge an die Sanierung von PFAS-Belastungen auch rückwirkend zahlen kann – also auch für Massnahmen, die schon vor der Gesetzesänderung von 2024 begonnen oder abgeschlossen wurden.

              Warum wir das wollen

              PFAS sind langlebige Schadstoffe, die Böden und Wasser belasten. Wer mit der Sanierung nicht auf die neue Regelung gewartet hat, soll dafür nicht benachteiligt werden. Wir wollen, dass Kantone und Betroffene die nötige Unterstützung erhalten, damit verseuchte Standorte rasch saniert werden.

              Quelle: Geschäft 25.440, parlament.ch (Abstimmung 36556, 19.06.2026)

              26.3011MotionNationalratAus dem linken Programmangenommen18.06.2026

              Geothermieprojekte praxisnah fördern und Rechtssicherheit schaffen

              123 Ja DafürDagegen 64 Nein

              Der Nationalrat nahm die Motion mit 123 zu 64 Stimmen an – alle Fraktionen ausser der SVP dafür.

              • SP
              • Grüne
              • GLP
              • Die Mitte
              • FDP
              • SVP
              Dafür
              • SP
              • Grüne
              • GLP
              • Die Mitte
              • FDP
              Dagegen
              • SVP

              123 Ja · 64 Nein · 4 Enth. · Nationalrat

              Worum es geht

              Die Motion verlangt, dass Geothermieprojekte, die Erdwärme direkt zum Heizen von Fernwärmenetzen nutzen, vom Bund gefördert werden – auch wenn sie zusätzlich eine Wärmepumpe einsetzen (sogenannte Doppelnutzung).

              Warum wir das wollen

              Heute fallen viele solche Projekte durch das Förderraster des Bundesamts für Energie, obwohl der Bund ihre Erkundung mitfinanziert hat. Wir wollen die erneuerbare Wärme aus dem eigenen Untergrund nutzen und die Wärmeversorgung vom fossilen Heizen lösen – Geothermie ist dafür ein praktischer, einheimischer Beitrag.

              Quelle: Geschäft 26.3011, parlament.ch (Abstimmung 36498, 18.06.2026)

              26.3513PostulatNationalratAus dem linken Programmangenommen18.06.2026

              Vermeidung der Verschwendung fossiler Energien durch unnötig laufende Geräte und Anlagen

              120 Ja DafürDagegen 66 Nein

              Der Nationalrat nahm das Postulat mit 120 zu 66 Stimmen an – alle Fraktionen ausser der SVP dafür.

              • SP
              • Grüne
              • GLP
              • Die Mitte
              • FDP
              • SVP
              Dafür
              • SP
              • Grüne
              • GLP
              • Die Mitte
              • FDP
              Dagegen
              • SVP

              120 Ja · 66 Nein · 5 Enth. · Nationalrat

              Worum es geht

              Das Postulat verlangt vom Bundesrat einen Bericht, der das Sparpotenzial bei der Verschwendung fossiler Energie durch «Betrieb ohne Nutzen» aufzeigt – etwa unnötig laufende Ölheizungen oder Motoren im Leerlauf – samt Vorschlägen, wie sich das vermeiden lässt.

              Warum wir das wollen

              Ein bestehender Bericht beziffert allein die nutzlose Stromverschwendung auf sechs bis sieben Terawattstunden pro Jahr, lässt die fossilen Energieträger aber aus. Wir wollen diese Lücke schliessen: Wer Energie nicht unnötig verschwendet, spart Kosten und vermeidet unnötige Treibhausgase.

              Quelle: Geschäft 26.3513, parlament.ch (Abstimmung 36501, 18.06.2026)

              25.404Parlamentarische InitiativeNationalratAus dem linken Programmangenommen17.06.2026

              Indirekter Gegenentwurf zur Stopfleber-Initiative

              127 Ja DafürDagegen 64 Nein

              Der Nationalrat nahm den Gegenentwurf mit 127 zu 64 Stimmen an: SP, Grüne, GLP, Mitte und FDP dafür, die SVP dagegen.

              • SP
              • Grüne
              • GLP
              • Die Mitte
              • FDP
              • SVP
              Dafür
              • SP
              • Grüne
              • GLP
              • Die Mitte
              • FDP
              Dagegen
              • SVP

              127 Ja · 64 Nein · 6 Enth. · Nationalrat

              Worum es geht

              Die parlamentarische Initiative stellt der Stopfleber-Initiative einen Gegenentwurf gegenüber: Der Bund beobachtet die Importe von Stopfleber, Magret und Entenconfit. Sinkt die Menge fünf Jahre nach Einführung der Deklarationspflicht nicht spürbar, kann er die Einfuhr beschränken.

              Warum wir das wollen

              Die Herstellung von Stopfleber ist in der Schweiz seit über 40 Jahren verboten, weil sie für die Tiere grosses Leiden bedeutet. Wir wollen, dass dieser Schutz nicht an der Grenze endet: Bringt eine blosse Etikette keinen Rückgang, soll der Bund die Einfuhr tierquälerisch erzeugter Produkte stufenweise begrenzen können.

              Quelle: Geschäft 25.404, parlament.ch (Abstimmung 36417, 17.06.2026)

              25.4254MotionNationalratAus dem linken Programmangenommen18.03.2026

              Verbot von PFAS und endokrinen Disruptoren in Spielzeugen bis 2030

              91 Ja DafürDagegen 84 Nein

              Der Nationalrat nahm die Motion knapp mit 91 zu 84 Stimmen an: SP, Grüne und GLP dafür, die SVP geschlossen dagegen, Mitte und FDP gespalten.

              • SP
              • Grüne
              • GLP
              • SVP
              Dafür
              • SP
              • Grüne
              • GLP
              Dagegen
              • SVP
              Enthalten / gemischt
              • Die Mitte
              • FDP
              Enthalten / gemischt
              • Die Mitte
              • FDP

              91 Ja · 84 Nein · 3 Enth. · Nationalrat

              Worum es geht

              Die Motion verlangt, dass die Schweiz ab 2030 Spielzeug verbietet, das PFAS, hormonaktive Stoffe wie Bisphenol A oder allergene Duftstoffe enthält – mit einer Übergangsfrist für die Hersteller und angeglichen an die EU-Regeln.

              Warum wir das wollen

              PFAS reichern sich im Körper an und finden sich bereits in Muttermilch und Nabelschnur. Für Kleinkinder gibt es keinen sicheren Schwellenwert. Wir wollen die Schwächsten zuerst schützen und verhindern, dass die Schweiz zum Absatzmarkt für Produkte wird, die in der EU bald verboten sind.

              Quelle: Geschäft 25.4254, parlament.ch (Abstimmung 35881, 18.03.2026)