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Migration & Asyl

Eine Asylpolitik, die schützt und die Menschenwürde achtet.

Wir wollen

Wir wollen eine Migrations- und Asylpolitik, die Schutz bietet und die Menschenwürde achtet – mit menschenwürdigen Asylzentren, ernsthafter Integration und Hilfe für besonders verletzliche Menschen. Wer bei uns Schutz sucht, soll ihn fair und rasch erhalten.

Die Rechte blockiert

Die bürgerliche Mehrheit setzt auf Abschreckung und Verschärfung: Ausgangssperren und Haft im Asylbereich, automatische Landesverweisungen unter Druck aufs Non-Refoulement-Prinzip, pauschale Einschränkungen beim Familiennachzug. Humanitäre Vorstösse – etwa für verletzte Kinder aus Gaza – bleiben chancenlos. Sicherheit wird gegen Rechtsstaatlichkeit ausgespielt.

25.4113MotionNationalratAus dem linken Programmabgelehnt16.06.2026

Gezielte Aufnahme besonders vulnerabler Personen aus dem Gazastreifen ermöglichen

77 Ja DafürDagegen 115 Nein

Der Nationalrat lehnte die Motion mit 77 zu 115 Stimmen ab: SP, Grüne und GLP dafür, Mitte, FDP und SVP dagegen.

  • SP
  • Grüne
  • GLP
  • Die Mitte
  • FDP
  • SVP
Dafür
  • SP
  • Grüne
  • GLP
Dagegen
  • Die Mitte
  • FDP
  • SVP

77 Ja · 115 Nein · 3 Enth. · Nationalrat

Worum es geht

Die Motion verlangt, dass die Schweiz besonders verletzliche Menschen aus dem Gazastreifen aufnimmt – etwa verletzte oder unbegleitete Kinder – und die praktischen Hürden für humanitäre Visa abbaut, die eine Antragstellung heute faktisch verunmöglichen.

Warum wir das wollen

Die humanitäre Lage in Gaza ist katastrophal, besonders Kinder leiden. Wir wollen, dass die Schweiz ihrer humanitären Tradition gerecht wird und Schutzbedürftigen den Zugang zu Schutz nicht aus rein praktischen Gründen verwehrt.

Quelle: Geschäft 25.4113, parlament.ch (Abstimmung 36414, 16.06.2026)

24.320StandesinitiativebeideAus dem linken Programmabgelehnt28.04.2026

Für ein menschlicheres Asylsystem

129 Ja DafürDagegen 65 Nein

Beide Räte gaben der Initiative keine Folge – der Nationalrat mit 129 zu 65, der Ständerat mit 27 zu 10 Stimmen: SP und Grüne dafür, die bürgerliche Mehrheit dagegen.

  • SP
  • Grüne
  • GLP
  • Die Mitte
  • FDP
  • SVP
Dafür
  • SP
  • Grüne
Dagegen
  • GLP
  • Die Mitte
  • FDP
  • SVP

129 Ja · 65 Nein · 0 Enth. · beide

Worum es geht

Die Standesinitiative des Kantons Neuenburg verlangt ein menschlicheres Asylwesen: kleinere, besser über die Schweiz verteilte Bundesasylzentren, eine bessere soziale und gesundheitliche Betreuung der Asylsuchenden und klarere Verfahren bei Personen, die ein Sicherheitsproblem darstellen.

Warum wir das wollen

Das einzige Erstaufnahmezentrum der Westschweiz in Boudry ist überlastet. Wir wollen einen Empfang, der menschenwürdig ist und von der lokalen Bevölkerung mitgetragen wird – mit genügend Personal für Betreuung und Integration statt überfüllter Grosszentren.

Quelle: Geschäft 24.320, parlament.ch (Abstimmung 36001, 28.04.2026)